Druck
January 5, 2016

Der Wow-Effekt

Mit Kraft und Hitze aufs Papier. Heißfolienprägung und Folienschnitt macht aus Designverliebt etwas ganz Besonderes

Was für ein tolle Start ins neue Jahr 2016. Vor wenigen Tagen flatterte ein kleines, unscheinbares Päktchen zu uns ins Büro. Die Freude und Neugier war groß als sich herausstellte, dass sich darin die lang ersehnten Visitenkarten von Designverliebt verbargen. Mit Heißfolienprägung und Folienschnitt starten wir mit euch ins neue Jahr.

Der Prägefoliendruck bzw. Heißfolienprägedruck gehört zu den Verfahren der Druckveredelung und findet vor allem in der Verpackungs- und Etikettierbranche recht großen Absatz. Immer häufiger aber findet man ihn auch bei der Gestaltung der Geschäftsausstattung. Das exklusive Erscheinungsbild überrascht den Betrachter mit visuellen und haptischen Effekten und wie bereits Johann Wolfgang von Goethe bemerkte: „Alles, was uns imponieren soll, muss Charakter haben“, so wollen auch wir mit unseren Visitenkarten einen bleibenden Eindruck hinterlassen. 

Bei der Heißfolienprägung wird zunächst das Stempelmotiv in Hochdruckform auf ein Prägewerkzeug aus Messing übertragen. Die zu druckenden Elemente sind erhaben. Der Stempel wird nun in die Druckmaschine eingespannt, erhitzt und durch das Folienband auf den Bedruckstoff übertragen. Die Folienschicht wird durch dieses Verfahren dauerhaft und wischfest auf das Material, bzw. das Papier gedruckt. 

Ein weiteres Accessoire unserer Visitenkarten ist der Farbschnitt, ein Veredelungsverfahren, das bereits in der Frühneuzeit verwendet wurde, um Buchschnittflächen zu verzieren und zu betiteln. Mittlerweile können für den Farbschnitt  alle möglichen Farben und Farbtöne verwendet werden, je kräftiger die Farbe, desto größer der Effekt. Das Erscheinungsbild der Drucksachen, lässt sich durch das Bespielen und Bearbeiten der vier Schnittkanten wesentlich beeinflussen und erweitern. Wir wählten beim Farbschnitt die selbe Folie, die schon für das Logo verwendet wurde. 

Nicht zu vergessen; das Papier. Es gibt unzählig viele verschiedene Papiersorten in unterschiedlichsten Stärken und Haptiken. Da ist es gar nicht so einfach, das richtige Papier für seine Druckerzeugnisse zu finden. Uns hat es vor allem ein außergewöhnlich natürliches Papier angetan; WILD von Römertum. Es besteht aus 35% Baumwolle und 65% Zellstoff aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft und besticht vor allem durch seine samtig-weiche, aber doch feste Oberfläche. Besonders gut eignet sich dieses Papier für Blindprägungen, Letterpress und Heißfolienprägung. 

Designverliebt will mit seinen neuen Visitenkarten im Gepäck nicht nur auffallen und begeistern, sondern vor allem bei dir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Quelle: 

www.wolf-manufaktur.de - www.roemerturm.de

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